Erweiterter Datenschutz

Eine lange Liste von im Hintergrund greifenden Schutzvorkehrungen und Maßnahmen im Rahmen des Engagements von Brave.

Standardmäßiger Datenschutz

Standardmäßig bietet Brave den stärksten Datenschutz unter allen gängigen Webbrowsern. Dieser besteht aus drei verschiedenen Ebenen.

Brave Schutz

Die erste Ebene – Brave Shields – blockiert Tracker, Cross-Site-Cookie-Tracking, Fingerprinting und mehr. Und du kannst sogar teilweise anzeigen, was genau blockiert wurde. Klicke einfach auf das Brave Shields-Symbol in der Adressleiste der jeweils besuchten Seite.

Erweiterte Schutzmaßnahmen

Die zweite Ebene – unsere erweiterten Datenschutzmaßnahmen – umfasst zahlreiche Funktionen und Chromium-Anpassungen, die direkt in den Browser integriert sind. Hierzu gehören unter anderem eine Reduzierung von Netzwerkserveraufrufen sowie die Partitionierung und Blockierung von Bounce-Tracking und mehr.

Richtlinien und Praktiken

Die dritte Schutzebene bilden unsere Richtlinien und Praktiken. Wir können deine Daten schützen, … indem wir sie gar nicht erst sammeln. Indem wir gesetzliche Datenschutzbestimmungen wie DSGVO und CCPA einhalten und Schutz bieten, der sogar darüber hinausgeht. Indem wir die Online-Datenschutz-Community unterstützen und einen Beitrag leisten. Und mehr.

Die erweiterten Schutzmaßnahmen von Brave. Direkt in den Browser eingebunden.

  • Brave basiert auf dem Open-Source-Projekt Chromium – der gleichen Engine, die unter anderem auch hinter Google Chrome, Microsoft Edge und Vivaldi steht. Chromium bildet zwar eine solide Grundlage für sehr sichere Browser, erfordert jedoch Abstriche beim Datenschutz für die Benutzenden – zumindest ist dies bei der Version der Fall, die Chrome und Edge zugrunde liegt. Brave hingegen nimmt bei jedem Chromium-Release zahlreiche Änderungen (und Streichungen) vor%. Hier einige Beispiele:

    • Weiterleitung der Kommunikation mit Google-Diensten über die Server von Brave.
    • Neuimplementierung der Synchronisierung, sodass diese client-side verschlüsselt erfolgt und keine Verbindung zu den Servern von Google hergestellt wird
    • Entfernung von Funktionen, die den Datenschutz beeinträchtigen, beispielsweise die Google-APIs für Reporting, Trends und Netzwerkstatus sowie FLoC und Fledge.
  • Mit Brave kannst du Browserprofile zwischen deinen Desktop- und Mobilgeräten synchronisieren. Das bedeutet, dass dir – unabhängig vom verwendeten Gerät – immer der gleiche Browserverlauf angezeigt wird, ebenso die gleichen Lesezeichen und andere Daten. Im Gegensatz zu anderen Browsern oder technischen Tools verschlüsselt Brave diese Daten auf Client-Ebene (bzw. Geräteebene). Durch die Verschlüsselung zwischen den einzelnen Clients bei der Synchronisierung der Blockchain bleiben deine Daten für Brave verborgen und sind so viel besser geschützt.
  • Accelerated Mobile Pages (AMP) ist ein nicht standardisiertes Veröffentlichungsformat, das von Google entwickelt und durchgesetzt wird. Theoretisch ermöglicht AMP es deinem Browser, auf eine für Mobilgeräte optimierte Version einer Webseite zuzugreifen, um kürzere Ladezeiten zu erzielen. In der Praxis zeigt sich allerdings, dass Google mit AMP lediglich seine Monopolstellung ausbaut: Google erlangt damit einen noch umfassenderen Überblick darüber, welche Seiten im Internet angezeigt werden und wie die Benutzenden mit diesen interagieren.

    Brave arbeitet daran, AMP-Seiten zu umgehen (kurz „DeAMPing“), und stattdessen die tatsächliche (bzw. „kanonische“) Version der Seite zu laden.

  • Wenn du deinen Browser zum ersten Mal startest, prüft er bei seinem Updateserver, ob Updates oder andere neue Informationen verfügbar sind. Brave ist sehr daran gelegen, die Kommunikation unseres Browsers mit Brave-Servern zu begrenzen. Unabhängige Untersuchungen belegen, dass Brave unter allen gängigen Webbrowsern das geringste Ausmaß an Netzwerkkommunikation mit den eigenen Back-End-Servern aufweist.
  • Viele Tracker nutzen Abfrageparameter, um Datenschutzfunktionen von Browsern zu umgehen. Standardmäßig entfernt Brave bekannte tracking-bezogene Abfrageparameter aus URLs, wenn du Websites besuchst. Während andere Browser gegen diese Art der Verfolgung keinen oder nur begrenzten Schutz bieten, schützt Brave gegen eine ständig wachsende Liste von Parametern.
    • Die Verweis-Policy ist das System, das Browser und Webseiten verwenden, um einer Zielseite (die Seite, zu der du wechselst) über die Quellwebsite (die Seite, von der du kommst) zu informieren. Dies stellt eine klare Beeinträchtigung des Datenschutzes für Benutzende dar. Damit werden Seiten, denen du möglicherweise nicht vertraust, über dein Browsing-Verhalten und darüber informiert, welche Seite dich zu der Seite geführt hat, die du jetzt anzeigst.
    • Brave reduziert die Menge an Informationen im Referrer-Header, und entfernt in einigen Fällen den Header vollständig.
  • Einige Websites und Web-Apps (wie Zoom, Google Meet oder Brave Talk) erfordern den Zugriff auf Hardwarekomponenten der jeweils genutzten Geräte, beispielsweise das Mikrofon oder die Webcam. In den meisten anderen Chromium-Browsern sind die Optionen für die Zugriffsanfrage begrenzt: Du kannst den Zugriff entweder grundsätzlich zulassen, oder gar nicht. Brave hingegen ermöglicht die Auswahl von feiner abgestuften Zugriffberechtigungen, mit denen der Zugriff beispielsweise bis zum Schließen der Seite oder für 24 Stunden zugelassen werden kann.
  • Bei vielen Websites kannst du dich über Google oder Facebook anmelden und eingebettete Beiträge von Facebook und LinkedIn sowie eingebettete Tweets von X (ehemals Twitter) zulassen. Wenn du nicht möchtest, dass diese Optionen angezeigt werden, versucht Brave, sie zu blockieren. Rufe einfach „brave://settings/socialBlocking“ in Brave auf, um diese Option anzupassen.
    • Da immer mehr Browser standardmäßigen Schutz vor Tracking bieten, hat die AdTech-Branche eine geschickte Methode entwickelt, diesen Schutz zu umgehen: Bounce-Tracking. Beim Bounce-Tracking wird ein Tracker direkt in dem Link versteckt, auf den du klickst, was es schwieriger macht, diesen zu blockieren, ohne die Funktionalität der Websites zu beeinträchtigen. Diese Tracking-Links können wie folgt aufgebaut sein: „www.sitename.com/article?123abc“. Bei dem Teil nach dem „?“ handelt es sich dabei um einen Tracker.
    • Brave blockiert mehrere Varianten dieses Schemas und bietet den solidesten Schutz gegen Bounce-Tracking unter allen gängigen Browsern. Brave entfernt Tracking-Parameter aus URLs, blockiert Bounce-Tracking über Filterlisten und leistete Pionierarbeit bei der Entwicklung von Schutzmaßnahmen wie Debouncing und Unlinkable Bouncing.
    • Durch das Debouncing bietet Brave zusätzlichen Schutz vor Bounce-Tracking, indem der Browser erkennt, wenn du im Begriff bist, eine bekannte Tracking-Domain aufzurufen. In diesem Fall wird dieser Aufruf komplett übersprungen und du wirst stattdessen direkt zum gewünschten Ziel weitergeleitet.
    • Beim Unlinkable Bouncing erkennt Brave, wenn du eine Website besuchen möchtest, die den Datenschutz beeinträchtigt (oder anderweitig verdächtig ist). Stattdessen lenkt der Browser deinen Besuch dann über einen neuen, temporären Browser-Speicher um.
  • Mit Tor kannst du im Internet surfen, während deine IP-Adresse über mehrere Zwischenadressen geleitet wird. Dadurch wird deine IP-Adresse maskiert, sodass du online anonym bleibst. Brave verfügte über eine eingebundene Tor-Integration, um noch besseren Datenschutz zu bieten. (Hinweis: Private Fenster mit Tor können zu einer Verlangsamung der Surfgeschwindigkeit führen.) Hier erfährst du mehr über private Fenster mit Tor.

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